Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Literatur und Theologie im 18. Jahrhundert

Internationale Tagung des Interdisziplinären Zentrums für die Erforschung der Europäischen Aufklärung und des Interdisziplinären Zentrums für Pietismusforschung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Verbindung mit dem Institut für Deutsche Philologie der Ludwig-Maximilians-Universität München

3. bis 6. Juni 2004

Tagungsort:
Interdisziplinäres Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung (IZEA) der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg,
Christian-Thomasius-Zimmer,
Franckesche Stiftungen, Franckeplatz 1, Haus 54
06099 Halle/Saale

Konzeption und Leitung:
Dr. Wilhelm Haefs
PD Dr. Christian Soboth
PD Dr. Hans-Edwin Friedrich

Programm  Mittwoch, 2. Juni

19.00 Uhr
Begrüßung im IZEA

anschließend
Dr. Thomas Müller-Bahlke, Direktor der Franckeschen Stiftungen
Führung durch die Franckeschen Stiftungen

Donnerstag, 3. Juni

10.00 Uhr
Prof. Dr. Wilfried Grecksch
Grußwort des Rektors der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Prof. Dr. Manfred Beetz
Grußwort des Geschäftsführenden Direktors des Interdisziplinären Zentrums für die Erforschung der Europäischen Aufklärung

Einführung
Hans-Edwin Friedrich / Wilhelm Haefs / Christian Soboth

Sektion I
Theologische Semantik und theologische Konzepte in der Literatur

11.00-11.45
Jan Rohls (München)
Die Vorsehung Gottes und die Übel der Welt. Die Theodizee in Theologie und Literatur

11.45-12.30
Karl Eibl (München)
Zur Äquivalenz von Religion und Poesie

Mittagspause

14.00-14.45
Peter-André Alt (Würzburg)
Der zerstückte Souverän. Zur Dekonstruktion der politischen Theologie im Drama der Aufklärung

14.45-15.30
Hans-Georg Kemper (Tübingen)
Literaturtheorie als Predigt im Sturm und Drang. Theologische Implikationen eines literarischen Paradigmenwechsels

Kaffeepause

16.00-16.45
Brita Hempel (Tübingen)
"...die weltliche Theologie oder der Naturalismus, den ich Ihnen predige":   poetologische Konsequenzen der Religiosität bei J.M.R. Lenz

16.45-17.30
Hans-Edwin Friedrich (München)
Geist und Buchstabe als poetologische Metapher von Goethe bis Friedrich Schlegel

17.30-18.15
Bernd Auerochs (Jena)
Was ist eigentlich Kunstreligion? Reflexionen zu einem Phantasma um 1800

19 Uhr Empfang mit Buffet, IZEA, Foyer im 1. Stock

Freitag, 4. Juni

Sektion II
Religiös motivierte Dichtung und Poetisierung der Religiosität

9.00-9.45
Friedrich Vollhardt (München)
Reimarus, Lessing und einige der Folgen

9.45-10.30
Matías Martínez (Mainz)
Der Autor des "Messias"

Kaffeepause

11.00-11.45
Jeannine Blackwell (Kentucky/USA)
Herzensgespräche mit Gott. Religiöse Bekenntnisschriften von Frauen im Zeitalter der Aufklärung

11.45-12.30
Hans-Joachim Kertscher (Halle)
Vor dem "Richterstuhl der Religion" – sensus mysticus und religiöse Poetologie

Mittagspause

14.00-14.45
Christian Senkel (Halle) Zwischen den Stylen. Hamanns Schreibweise als theologische Erkenntnisform

14.45-15.30
Christina J. Fleck (Tübingen)
Das Göttliche im Menschen. Ästhetik und Theologie bei Herder

15.30-16.15
Karl Pestalozzi (Basel)
"Wollt ihr schon auf Erden Göttern gleichen..." – Lavaterisches in Schillers Gedicht Das Reich der Schatten (1795)

Kaffeepause

Sektion III
Systemkonkurrenzen zwischen Theologie und Literatur

16.45-17.30
Martin Bollacher (Bochum)
"[...] über Gott werde ich nie streiten." – Die Befreiung   des Geistes aus dem Buchstaben in Herders Schrift "Gott. Einige Gespräche"

17.30-18.15
Klaas Huizing (Würzburg)
Literatur und Erregung. Kleine Anfrage an Wackenroder im Geiste Warburgs

20 Uhr, Bibliothek
Lesung: Petra Morsbach (Gottesdiener, Eichborn Verlag 2004)

Samstag, 5. Juni

9.00-9.45
Ralph Häfner (Berlin)
Bukolik, Physikotheologie und Antimachiavellismus bei Barthold Heinrich Brockes

9.45-10.30
Katrin Kohl (Oxford)
Die "beste Art über Gott zu denken"? Auseinandersetzungen um das religiöse Potential der Dichtung im 18. Jahrhundert

Kaffeepause

11.00-11.45
Hans-Jürgen Schrader (Genf)
Ein radikalpietistischer 'Studenten-Gesang' als "Anweisung zur Seligkeit in allen Facultäten"

11.45-12.30
Albrecht Beutel (Münster)
Spalding und Goeze und die 'Bestimmung des Menschen'. Frühe Kabalen um einen Bestseller der Aufklärungstheologie

Mittagspause

14.00-14.45
Lutz Danneberg (Berlin)
Der ordo inversus und seine Bedeutung in der Theologie, Philosophie, Naturwissenschaft und Hermeneutik des 18. Jahrhunderts

14.45-15.30
Wilhelm Haefs (Halle)
Charfreytagsprocession, Sündfluthspiel und Monachologie – Anmerkungen zur Literatur und Theologie der Katholischen Aufklärung

15.30-16.15
Joachim Jacob (Gießen)
Aufklärung des Schönen – zwischen theologischer und literarischer Ästhetik

Kaffeepause

Sektion IV
Institutionen

16.45-17.30
Christian Soboth (Halle)
Andacht – Gottesdienstliche Form und literarische Gattung im 18. Jahrhundert

20 Uhr, Franckesche Stiftungen, Musiksaal des Stadtsingechores (Haus 21)
Konzert
Geistliche Lieder und Arien von J. S. Bach, Händel, Pergolesi, Haydn und Mozart
Monika Wiebe (Sopran) und Stellario Fagone (Klavier)

Sonntag, 6. Juni

9.00-9.45
Reinhart Siegert (Freiburg)
Theologie und Religion als Hintergrund für die "Leserevolution" des 18. Jahrhunderts

9.45-10.30
Daniel Cyranka (Halle)
"Warum nicht?" – Lessings Äußerungen zur Seelenwanderung

Kaffeepause

11.00-11.45
Gerhard Lauer (Göttingen)
Der Transformationsprozeß der frühneuzeitlichen jüdischen Literatur zur aufgeklärten  Literatur von Juden

Für die großzügige finanzielle Unterstützung danken die Veranstalter der

Fritz Thyssen-Stiftung

und der

Vereinigung der Freunde und Förderer der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

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