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Lageplan Franckesche Stiftungen IZP
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Interdisziplinäres Zentrum für Pietismusforschung

Telefon: +49 (0) 345 5523071
Telefax: +49 (0) 345 5527238

Franckeplatz 1
Haus 24
06110 Halle

Postanschrift:
Interdisziplinäres Zentrum für Pietismusforschung
der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
06099 Halle

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Interdisziplinäres Zentrum für Pietismusforschung

Franckesche Stiftungen, Südansicht des neuen Bibelhauses mit Maßangaben (heute Haus 23/24), Zeichnung 1743.
Halle, Franckesche Stiftungen: AFSt/A 11/03/02

Franckesche Stiftungen, Südansicht des neuen Bibelhauses mit Maßangaben (heute Haus 23/24), Zeichnung 1743. Halle, Franckesche Stiftungen: AFSt/A 11/03/02

Aktuelles aus dem IZP

Die Vorträge des IZP finden in Präsenz und Online statt.
Veranstaltungsort: Englischer Saal, Haus 26, Francke-Campus oder wie angegeben. Beginn: 18.00 Uhr, s.t.
Der Onlinezugang wird jeweils am Veranstaltungstag freigeschaltet. Wenn Sie das Programm  nicht installiert haben, nutzen Sie bitte die Option: "Treten Sie über  Ihren Browser bei".

Alle Veranstaltungen des IZP im Wintersemester 2023/24 im Überblick.

"...der hat auch Religion" Konfession - Literatur -
Kulturelle Differenz im langen 19. Jahrhundert

18.-19. April 2024

Tagung organisiert von Daniel Weidner und Friedemann Stengel im Rahmen des Forschungsschwerpunkts Aufklärung - Religion - Wissen und des IZP

Die neuere deutsche Literaturwissenschaft ist in weiten Teilen überraschend konfessionsblind. Während für die Erforschung der Literatur der Frühen Neuzeit die „Konfessionalisierung“ ein wichtiges, wenn nicht das dominante Paradigma ist und in der benachbarten Geschichtswissenschaft die These vom 19. Jahrhundert als einem „zweiten konfessionellen Zeitalter“ für lebhafte Diskussionen gesorgt hat, fristet die Konfession in der Erforschung deutschsprachigen Literatur nach der Aufklärung eher ein Schattendasein. Neben anderen Gründen könnte das, so unsere Vermutung, auch an einem Theoriedefizit der Forschung liegen, die ‚Konfession‘ allenfalls mehr oder weniger verschämt als Kriterium der Sortierung von AutorInnen verwendet bzw. in Einzelstudien deren konfessionelle ‚Prägung‘ untersucht. Ziel des Workshops ist es vor allem, ein anderes Verständnis von Konfession zu erproben und zu diskutieren: Konfession funktioniert im 19. Jahrhundert als kulturelle Differenz, die nicht nur kirchlichen Zusammenhängen, sondern auch und gerade in den kulturellen Texten der Literatur verhandelt wird.

Ort: Halle, Franckesche Stiftungen

Zur Veranstaltungsankündigung (ARW)

Christian Knorr von Rosenroth und der Pietismus

4.-6. Juli 2024

Interdisziplinäre, internationale Tagung in Sulzbach-Rosenberg

gefördert von der Fritz Thyssen Stiftung und veranstaltet durch das Interdisziplinäres Zentrum für Pietismusforschung (Halle) und die Christian-Knorr-von-Rosenroth-Gesellschaft (Sulzbach-Rosenberg), organisiert von Prof.in Dr. Rosmarie Zeller (Basel), Prof. Dr. Gerold Necker (Halle), Prof. Dr. Friedemann Stengel (Halle)

Dank Christian Knorr von Rosenroth (1636-1689) entwickelte sich die Residenzstadt Sulzbach im gleichnamigen Fürstentum seit 1668 zu einer Heimstatt für hermetisch-kabbalistische Traditionen und Praktiken, für eine innovative Religionspolitik sowie zu einem Druckort hebräischer Schriften. Figuren unterschiedlicher kultureller und religiöser Kontexte wie der Hermetiker Franciscus Mercurius van Helmont, der Cambridge Platonist Henry More und der rationalistische Philosoph Gottfried Wilhelm Leibniz haben sich mit Knorr von Rosenroth auseinandergesetzt – und umgekehrt. Zahlreiche Publikationen der letzten Jahre haben die weitreichende Bedeutung Knorrs herausgestellt.

Weitgehend untererforscht ist demgegenüber das Verhältnis Knorrs zu den historisch sowie lokal-territorial differenten pietistischen Denominationen seit Beginn des 18. Jahrhunderts. Mit der Tagung soll zum ersten Mal eine Gesamtschau auf dieses erstaunlich weitreichende Thema gewagt werden. Es wird zu zeigen sein, dass und wie die Pietismen in spezifischen thematischen Kontexten durch Fortschreibungen, Veränderungen und Neueinsätzen an Knorrs Gedanken partizipiert haben. Knorrs Arbeiten wurden, zusammen mit den theosophischen Schriften Jakob Böhmes, im Umkreis von als pietistisch bezeichneten Akteuren (u.a. Friedrich Breckling, Pierre Poiret, Antoinette Bourignon, Jean de Labadie, Katharina von Gersdorff, Friedrich Christoph Oetinger) rezipiert. Die in Sulzbach geplante Tagung möchte mit interdisziplinärer Ausrichtung und auf verschiedenen kulturhistorischen Gebieten wie Musik, Medizin, Alchemie, Theologie und Frömmigkeitspraxis, die bisher nur verstreut betrachteten Impulse und Rezeptionen Knorr von Rosenroths in den Pietismen bündeln und vertiefend betrachten. Es wird der Frage nachgegangen, ob den Beziehungen und Rezeptionen Knorrs nicht eine zentralere Wirkmächtigkeit für die pietistische Bewegung und damit auch in der 18. Jahrhundertforschung einzuräumen ist, als dies bislang der Fall war.

Weitere Informationen


Naturforschung und protestantische Mission -
Neues BMBF- Verbundvorhaben am IZP

Am 1.7.2023 startete am IZP ein neues BMBF-gefördertes Verbundvorhaben, das gemeinsam mit dem Institut für Botanik der TU Dresden die Pflanzensammlungen der Herrnhuter Brüdergemeine im Herbarium der TU Dresden analysiert.

Pressemitteilung vom 9.8.2023

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Erinnerung in Komplexität
Eine Uni – ein Buch

Das IZP wirkt mit am Projekt Erinnerung in Komplexität
Eine Uni – ein Buch    2023 des Stifterverbands und der Klaus Tschira Stiftung.
Ausgewählt wurde das Buch Den Schmerz der Anderen begreifen. Holocaust und Weltgedächtnis (2022) von Charlotte Wiedemann.

Das Programm zur Ringvorlesung: Weltgedächtnis und Solidarität und ausführliche Informationen und Veranstaltungshinweise finden Sie

hier.


Tagungsberichte

Hallescher Pietismus und „Orient“. Dynamiken globaler religiöser Interaktion im 18. Jahrhundert

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Intersektionen von Lebensalter und Geschlecht im Pietismus

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Reisen und Religion im (langen) 18. Jahrhundert

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IZP in den Medien

Das IZP im Jahresmagazin der Franckeschen Stiftungen.

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Pietismus und Neuzeit

das Jahrbuch "Pietismus und Neuzeit", mit einem international und (inter)disziplinär breiten, kulturwissenschaftlichen Spektrum von Forschungsbeiträgen zur Geschichte des neueren Protestantismus, vor allem des Pietismus im Kontext europäischer Frömmigkeitsbewegungen seit der Frühen Neuzeit wird von IZP mitherausgeberisch und redaktionell betreut.

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Neuerscheinungen

Pietismus und Neuzeit. Ein Jahrbuch zur Geschichte des neueren Protestantismus. Bd. 46/47, [2020/21] 2023. mehr   

Der bekannteste Unbekannte des 18. Jahrhunderts. Johann Caspar Lavater im Kontext. Hg. v. Christian Soboth u. Friedemann Stengel. Göttingen 2023 (AGP 68). mehr   

Friedemann Stengel: Enlightenment All the Way to Heaven. Emanuel Swedenborg in the Context of Eighteenth-Century Theology and Philosophy. West Chester, PA 2023. mehr   

Giovanni Tortoriello: Scala Christus est. Eine Neubewertung des historischen Kontextes von Martin Luthers Theologie des Kreuzes, Tübingen 2023 (Spätmittelalter, Humanismus, Reformation, 135) (Dissertation). mehr   

Thea Sumalvico: Umstrittene Taufe. Kontroversen im Kontext von Theologie, Philosophie und Politik (1750–1800), Halle 2022 (Hallesche Forschungen 64) (Dissertation). mehr   

Elisa Bellucci: Johann Wilhelm and Johanna Eleonora Petersen's  Eschatology in Context, Göttingen 2022 (Beiträge zur Europäischen Religionsgeschichte (BERG), 9) (Dissertation). mehr   

Gefühl und Norm. Religion und Gefühlskulturen im 18. Jahrhundert. Beiträge zum V. Internationalen Kongress für Pietismusforschung 2018. Hg. v. Daniel Cyranka, Thomas Ruhland, Christian Soboth u. Friedemann Stengel. Halle 2021 (Hallesche Forschungen, 61/1 u. 61/2).

Johann Adam Steinmetz und Kloster Berge. Zwei Institutionen im 18. Jahrhundert. Hg. v. Christian Soboth. Halle 2021 (Hallesche Forschungen, 60).

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